Letzte Rettung nach FDP-Havarie

München/Berlin. Nach dem desolaten Ergebnis bei der Landtagswahl in Bayern versucht die FDP nun, ihre in Schieflage geratenen Umfragewerte mithilfe von Schwimmkörpern wieder aufzurichten.

Dabei soll, Medienberichten zufolge, die Partei zunächst vom christsozialen Felsen, in den es sich bei der Havarie verkeilt hatte, gelöst, und danach stabilisiert werden. Die Pontons werden hierfür an den Seiten angebracht und sollen so die Partei in eine aufrechte Position heben. Der Eingriff gestaltet sich allerdings schwierig, da vor allem die Spitze als fragil gilt, und bei zu hohem Druck zerbrechen könnte. Zudem warnen Experten: In den Pontons sei „zu viel heiße Luft enthalten.“

Die Unfallursache gilt weitgehend als geklärt: So wechselten am vergangenen Sonntag zahlreiche Passagiere auf das Mutterschiff CSU, was den ohnehin angeschlagenen Liberalen nicht nur den Boden unter den Füßen, sondern auch entscheidende Teile der Basis wegriss. Bereits am frühen Abend neigten sich die Umfragewerte marginalen 3,3 Prozent. Von einem „kontrollierten Schiffbruch“ als letzte Option will allerdings zurzeit noch niemand reden.

Vom Seehofer aus verfolgen bereits zehntausende das Spektakel, dass sich noch bis Ende der Woche hinziehen könnte.

Advertisements